Kürzlich begegnete mir die Frage, was geschieht "Nachher", nach dem Leben. Die Frage was das Ende einer durchwachten Nacht einer Mutter mit einem schwerkranken Kind.
Ich kann dir deinen Schmerz so gut nachfühlen... auch deine Fragen...
und ich wünsche dir von Herzen, dass du deine Antworten findest und sie dich trösten.
Obwohl der Tod unserer Tochter und auch unseres Sohnes unterdessen ein paar Jahre her sind, gibt es Tage an denen der Schmerz wieder nach Oben rückt, oft unverhofft, und dabei wird die Ewigkeit jeweils wieder ganz nah....
Fehlt die Hoffnung auf eine Zukunft, auf Gnade, dann stell ich mir das sehr schmerzlich und grausam vor.
Oder anders gesagt, ich kann mir nicht vorstellen wie schwer dies sein muss und wie man dies tragen kann.
Wie es genau sein wird? Können wir das wissen?
und ich wünsche dir von Herzen, dass du deine Antworten findest und sie dich trösten.
Obwohl der Tod unserer Tochter und auch unseres Sohnes unterdessen ein paar Jahre her sind, gibt es Tage an denen der Schmerz wieder nach Oben rückt, oft unverhofft, und dabei wird die Ewigkeit jeweils wieder ganz nah....
Fehlt die Hoffnung auf eine Zukunft, auf Gnade, dann stell ich mir das sehr schmerzlich und grausam vor.
Oder anders gesagt, ich kann mir nicht vorstellen wie schwer dies sein muss und wie man dies tragen kann.
Wie es genau sein wird? Können wir das wissen?
Die Antwort kann sich nur jeder selbst geben. Aber du fragst gut, denn du fragst was wir darüber denken und das kann dir am besten mitteilen, wenn ich dir
von jenem Tag erzähle, der das Leben von uns so abrupt in ein Vorher und Nachher teilte.
Als ich neben unserer Tochter stand und zusah, wie sich die Sanitäter auf alle möglichen Arten bemühten sie ins Leben zurück zu holen, kam mir plötzlich ein Gedanke, der mich durch die ersten Stunden begleitet und getröstet hat und nie mehr verlassen hat.
Es ist der Gedanke "nun ist sie bereits in der neuen Welt. Alles ist geklärt, alle Fragen, Hoffnungen, Wünsche, Enttäuschungen, Anstrengungen vergessen und vorbei... sie ist frei, alles ist neu und nichts, gar nichts was vorher wichtig war ist für sie jetzt noch wichtig, es ist alles gut". Der Gedanke war wie ein warmer, leuchtender Stern in der dunklen Nacht. Und dieses Licht leuchtete später auch auf der Palliativstation als ich neben meinem Sohn Tage und Nachte lang wachte.
Als ich neben unserer Tochter stand und zusah, wie sich die Sanitäter auf alle möglichen Arten bemühten sie ins Leben zurück zu holen, kam mir plötzlich ein Gedanke, der mich durch die ersten Stunden begleitet und getröstet hat und nie mehr verlassen hat.
Es ist der Gedanke "nun ist sie bereits in der neuen Welt. Alles ist geklärt, alle Fragen, Hoffnungen, Wünsche, Enttäuschungen, Anstrengungen vergessen und vorbei... sie ist frei, alles ist neu und nichts, gar nichts was vorher wichtig war ist für sie jetzt noch wichtig, es ist alles gut". Der Gedanke war wie ein warmer, leuchtender Stern in der dunklen Nacht. Und dieses Licht leuchtete später auch auf der Palliativstation als ich neben meinem Sohn Tage und Nachte lang wachte.
Ja, ich vertraue auf Gott, auf seine Weisheit, auch wenn ich vieles nicht verstehe.
Wie genau es sein wird, weiss ich nicht, ist für mich auch nicht wichtig, aber ich glaube der Tod ist nicht das Ende, er ist der Beginn von etwas Neuem.
Und der Schöpfer alles Dinge hat nicht nur die Erde, die Sterne, die Natur und die Jahreszeiten erschaffen, er hat auch die Ewigkeit erschaffen und für uns bereit gemacht.